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Landesjagdgesetz Brandenburg:10 Hektar Eigenjagdbezirke vom Tisch

Jagdrecht-Brandenburg © Boris Zerwann – stock.adobe.com
Die geplanten Änderungen des Jagdgesetzes in Brandenburg sorgen für zahlreiche Diskussionen.

Der Landesjagdverband Brandenburg hat am 14. Mai in Potsdam anlässlich des Landesjägertags ein Symposium veranstaltet, bei dem der stark in die Kritik geratene Entwurf des grünen Ministers Vogel für ein neues Jagdgesetz aus juristischer (R. Müller-Schallenberg, ehemaliger Präsident des LJV NRW), wildökologisch- jagdlicher (S. Herzog, TU Dresden) und wildbiologischer Sicht (D. Hofmann, Saarland) beleuchtet wurde. Der Gesetzentwurf stieß insgesamt auf klare und nachvollziehbar mit schwerwiegenden Argumenten begründete Ablehnung. Ob das Ministerium entsprechend reagiert, bleibt abzuwarten.

Die Härte der Auseinandersetzung um den Gesetzentwurf war allerdings im Vorfeld schon insoweit entschärft, als das Ministerium den Entwurf angesichts der gewaltigen Ablehnungswelle bereits zurückgezogen hatte. Die wichtigste Aussage des Ministers war, die Mindestgröße von 10 Hektar für Eigenjagden definitiv aus dem Entwurf zu streichen und durch die bundeseinheitlichen 75 Hektar zu ersetzen. Vorfreude ist allerdings möglicherweise verfrüht, da der Minister nicht ausdrücklich ausschloss, dass sich wie im jetzigen Entwurf mehrere Eigentümer kleinerer Flächen zu 75 Hektar zusammenschließen können.


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