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Landesforsten Niedersachsen verlangen Schießnachweis

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Freitag, 09.09.2016 - 02:23
Wer übt, darf Jagen, so der Landesforst. Viele tun dies aber auch ohne dazu verpflichtet zu werden. Foto: NLF © NLF

Die Regelung gilt ab dem 1. Oktober 2016. Gegenüber jagderleben äußerte Pressesprecher Michael Rudolph, dass in Zukunft „alle Teilnehmer an Jagden im Landesforst“ mindestens einmal jährlich den Schießstand oder das Schießkino besuchen müssen. Diese Vorgabe betrifft rund 2.000 Jäger und gilt sowohl für Drück- als auch Ansitzjagden.
Die Bedingungen für den Erhalt der Bescheinigung entsprechen denen der Landesjägerschaft Niedersachsen. Das Schießen ist mit einem hochwildtauglichen Kaliber durchzuführen. Man erhofft sich dadurch den Anforderungen des Tierschutzes weiter nachzukommen, sowie den Jagderfolg zu steigern. Von den etwa 30.000 Stück Wild, die jährlich im Landesbetrieb gestreckt werden, sind 75 Prozent von privaten Jägern erlegt.
RW