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Land fordert: Füchse bejagen

Eine intensive Raubwildbejagung trägt wesentlich dazu bei, den Bruterfolg von Bodenbrütern, hier ein Kiebitzküken, dauerhaft zu unterstützen. Foto: IF © IF

Das Projekt wird zu 80 Prozent vom Land Niedersachsen und zu 20 Prozent von der Stadt Emden getragen. Jetzt forderte das Land laut Jägerschaft, ein tragfähiges, flächendeckendes Bejagungskonzept von Beutegreifern wie Fuchs, Marder und Hermelin, aber auch von Elstern und Rabenkrähen. Auch stelle "die große Zahl an verwilderten Hauskatzen in der Feldflur, wie auch die vielen wildernden Katzen in Siedlungsnähe, den Erfolg der Schutzmaßnahmen stark in Frage".
Um das seit drei Jahren laufende Projekt weiter zu fördern (bisher konnte eine Steigerung der Bruterfolge von bis zu 80% verzeichnet werden), erarbeiteten die zuständigen Jagdausübungsberechtigten, das Projektteam, Kreisjägermeister Uwe Kampenga sowie der Vorsitzende der Jägerschaft, Frank Radke, einen Maßnahmenkatalog: Neben der Anschaffung von einigen Lebend-Fallen werden Kunstbauten zur Fuchsbejagung eingesetzt. Weiter soll die Jagdzeit auf Rabenkrähen verlängert und deren Horstbäume in den eigentlich baumlosen Landschaften entfernt werden. Ebenso will man auf Neuanpflanzungen von Gehölzen in Brutgebieten verzichten. Zusätzlich bedient man sich zur Rattenbekämpfung an speziellen Giftkästen.
BS/PM

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