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Kurioser Wildunfall

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Dienstag, 01.11.2016 - 14:01
Anderer Unfall, gleiches Phänomen: ein Stück  Rehwild steckt im Kühlergrill fest (Symbolbild). Foto: Reinhold Flatow © Reinhold Flatow
Anderer Unfall, gleiches Phänomen: ein Stück Rehwild steckt im Kühlergrill fest (Symbolbild). Foto: Reinhold Flatow

Gegen acht Uhr hatte sich der Mann telefonisch bei der Dienststelle gemeldet. Er gab an, dass er im Parkhaus der "Nordseepassage" sei und dort einen Unfall mit einem Reh gehabt hätte. Vor dem Wagen des Anrufers fanden die ausgerückten Beamten tatsächlich das verendete Tier.
Da die Streife aber Zweifel am geschilderten Vorfall hatte, ermittelte sie weiter. Der Verdacht schien begründet zu sein. Denn aus ihren Untersuchungen ergab sich, dass der Mann die Kollision schon etwa zehn Kilometer vor dem Erreichen des Shoppingcenters hatte. Der Fahrer soll zwar einen Knall gehört, aber kein Tier gesehen haben. Daher sei er die Strecke bis nach Wilhelmshaven unbeirrt weitergefahren. Das im Kühlergrill verfangene Reh schleifte er dabei, ohne es zu merken, durch die Stadt mit sich.
PM/RW