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Kupier-Verbot gekippt

Das kupieren der Ruten verhindert bei kurzhaarigen Vorstehern schmerzhafte Verletzungen. Foto: Karl Walch © Karl Walch

Das gab Anfang der Woche der schottische Jagdaufeseherverband (Scottish Gamekeepers Association) auf seiner Webseite bekannt. Alex Hogg, Vorsitzender der Vereinigung, begrüßte die Entscheidung: "Das ist ein bedeutender Fortschritt im Tierschutz in diesem Land." Im Vorfeld hatte sein Verein mit einer Petition über 4.000 Unterschriften für eine Aufhebung des Kupier-Verbots gesammelt.
Die nun erteilte Ausnahmegenehmigung umfasst die Spaniel- sowie Vorstehhunde-Rassen. Vor diesem Entschluss hatte die Regierung eine entsprechende Studie bei der Universität Glasgow in Auftrag gegeben. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass mehr als 50 Prozent der unkupierten Spaniel schmerzhafte und entzündete Verletzungen ihrer Ruten aufwiesen. Bei den untersuchten Vorstehern war jeder dritte Hund betroffen. Mit der neuen Regelungen werde nun die Wahrscheinlichkeit dieser Verletzungen um das 15- bis 20-fache verringert.

BS