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Es kracht wie nie zuvor

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Sonntag, 06.11.2016 - 01:10
Die Zahl der Wildunfälle stieg innerhalb der letzten zehn Jahre um 60.000 (Symbolbild). Foto: Reiner Bernhardt © Reiner Bernhardt

Um über zehn Prozent nahm die Anzahl der Zusammenstöße mit Wildschwein, Reh und Co. zum Vorjahr zu. Laut Bilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kam es 2015 zu knapp 263.000 Schadensmeldungen. Folglich kracht es im Schnitt alle zwei Minuten auf Deutschlands Straßen. Darin sind jedoch nur Kollisionen erfasst, bei denen Fahrzeuge mit Teil- oder Vollkaskoversicherung beteiligt waren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben glücklicherweise weniger als ein Prozent der Unfälle (2.580) Personenschäden zur Folge.
Der GDV ermittelte in seiner Statistik außerdem, dass ein Crash immer teurer wird. Im Jahr 2006 lag der durchschnittliche Betrag noch knapp unter 2.000 Euro, jetzt bei fast 2.500 Euro. So beträgt die Gesamtschadenssumme im vergangenen Jahr 653 Millionen Euro. Dies bedeutet einen Anstieg um vierzehn Prozent zu 2014. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es noch rund 400 Millionen Euro.
PM/RW