Krach mit Modellflieger

Im österreichischen Burgenland hat ein 61 Jahre alter Jagdpächter einen Modellflieger am attackiert, der mit seinem ferngesteuerten Hubschrauber Flugübungen im Revier des Jägers im Bezirk Oberpullendorf durchführte. Das berichtet der österreichische Fernsehsender ORF. Der Jäger sah durch die Flugübungen auf einem Feld die Ruhe im Revier gestört und ergriff dem Bericht zufolge drastische Maßnahmen, um die Störung zu abzustellen. Dabei zog sich der Modellflieger leichte Verletzungen zu. Im Zuge einer Rauferei, wurden nicht nur Bekleidung und Brille des 42jährigen Modellfliegers aus Wien beschädigt, sondern auch der Modellhubschrauber nebst Fernbedienung.
Nach Auffassung von Carl Sonnenschein, Justitiar des Deutschen Modellflieger-Verbandes e.V. (DMFV) ist das Betreiben von Modellflugzeugen in Deutschland in einer Mindestentfernung von 1,5 Kilometern von geschlossenen Ortschaften grundsätzlich erlaubt. Ausnahmen können in Naturschutzgebieten bestehen. Der Berliner Rechtsanwalt Jens Ole Sendke hingegen hält den Betrieb von Modellflugzeugen für eine Sondernutzung, für die die Zustimmung des Grundeigentümers erforderlich sei. SE