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"Kopfgeld" ausgesetzt

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Mittwoch, 22.06.2016 - 16:22
Gaimberger Polizisten und Jäger suchen einen Wilderer (Symbolbild). Foto: Martin Otto © Martin Otto

Erstmalig sind die Jäger und Ordnungshüter von Gaimberg bei Lienz im Dezember vergangenen Jahres aufmerksam geworden, als sie ein gewildertes Reh entdeckten. Bis heute sind auf ähnliche Weise sieben weitere Stücke dem Schützen zum Opfer gefallen, berichtet Bezirksjägermeister Martin König gegenüber dem „ORF“. Darunter seien auch mehrere führende, beziehungsweise tragende Ricken gewesen. Scheinbar ginge es dem oder den Unbekannten nicht ums Wildbret, da er die Geißen in jedem Fall zurückließ. Vielmehr wird ein reiner Bosheitsakt vermutet. Des Weiteren gehen die Beamten davon aus, dass aus einem Fahrzeug heraus geschossen wurde.
Laut König müsse man, um weiteres Tierleid zu verhindern, nun alles daran setzen, den oder die Täter zu fassen. Als monetären Anreiz wollen die örtlichen Jäger für Hinweise, die zur Ausforschung des Wilderes führen, 2.000 Euro zahlen.
BS