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"Das kontroversesteTier der Welt"

Olof Liberg referierte über Wölfe in Schweden. Foto: MW © MW

17 Welpen haben die drei in Niedersachsen bestätigten Wolfsrudel im Jahr 2013 gewölft, so die Wolfsbeauftragte des LJN, Dr. Britta Habbe. Eine Onlineumfrage zeigte des Weiteren, dass der überwiegende Teil der Jäger die Einbindung des LJN im Wolfsmonitoring befürworten. Mit Aussagen wie „die Jäger müssen den Wolf nicht lieben, aber sie müssen ihn tolerieren“ und „dem ein oder anderen Wolfschützer sei angeraten, sich vom Feindbild Jäger zu verabschieden“, bzw. man solle die „...Wölfe nicht missbrauchen, das deutsche Jagdsystem auszuhebeln“, fand Eckhard Fuhr („die Welt“) gewohnt kontrovers und klare Worte. Mark Nitze von der TU Dresden präsentierte Ergebnisse der Studie „Rotwildforschung im Wolfsgebiet Oberlausitz“ und verdeutlichte einmal mehr, dass weder Wildverhalten von einem auf andere Gebiete übertragen werden können noch Jagdstrecken eine zu große Aussagekraft zugesprochen werden sollte: „Lassen Sie es sein, Jagdstrecken für oder gegen den Wolf zu verwenden.“
Allgemein zeichnete sich diese Veranstaltung durch objektive und weitestgehend ideologiefreie Referenten aus. So war die Notwendigkeit der ständigen Rücksichtnahme auf die Belange der Jagd genauso Thema wie eine mögliche Regulierung der Wölfe in Mitteleuropa.
MW