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Kohle für Schäfer

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Dienstag, 02.06.2015 - 02:00
Das ist die Wölfin aus Ohrdruf. Foto: S. Böttner © S. Böttner
Das ist die Wölfin aus Ohrdruf. Foto: S. Böttner

Das Areal umfasst eine Fläche von rund 2.800 Quadratkilometern und erstreckt sich in einem 30-Kilometer-Radius um den ehemaligen Standortübungsplatz Ohrdruf. Seit Mai 2014 wurde dort immer wieder eine Wölfin beobachtet. Am vergangenen Pfingstwochenende hat es in dieser Region nun die ersten gerissenen Schafe gegeben. Während Gutachter von einen Wolf als Verursacher ausgehen, sollen DNS-Untersuchungen noch den eindeutigen Beweis liefern.
Um für mehr Akzeptanz gegenüber dem Rückkehrer zu sorgen, bekommen Tierhalter in dem Wolfsgebiet ab sofort 75 Prozent der Kosten für Präventionsmaßnahmen erstattet. Gefördert werden zum Beispiel stromführende Weidezäune, Untergrabungsschutz für bestehende Zäune, oder die Anschaffung und Ausbildung von Herdenschutzhunden. Reißt der Wolf trotz dieser Maßnahmen ein Nutztier, wird der entstandene Schaden zu 100 Prozent erstattet.
BS/PM