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Den König der Berge im Blick

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Freitag, 19.08.2016 - 12:10
Ehedem fast verschwunden, jetzt wieder da: Steinbock in den Alpen. Foto: Erich Marek © Erich Marek
Ehedem fast verschwunden, jetzt wieder da: Steinbock in den Alpen. Foto: Erich Marek

Das ist der Plan: Alle, die in den Bergen unterwegs sind, sollen die Augen offen halten und Steinwildsichtungen strukturiert erfassen und melden. Egal ob Jäger, Wanderer oder Bergsteiger: jeder Naturfreund kann sich an diesem Bürgerforscher-Projekt beteiligen. Meldebögen liegen in vielen Berghütten aus, die Sichtungen können aber auch über das Internet erfasst und gemeldet werden (siehe Link unten). Der Bayerische Jagdverband (BJV) macht sich gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV), dem Bund Bayerischer Berufsjäger (BBB) sowie den Bayerischen Staatsforsten für die Aktion stark.
Die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Alpensteinbock in Bayern“ fand heute in Oberstdorf (Allgäu) statt. Bekannt sind derzeit drei mittelgroße und drei kleinere Vorkommen vom Allgäu bis nach Berchtesgaden. Anzutreffen sind die Tiere bei uns meist erst ab einer Seehöhe von 1.800 Metern, also über der Waldgrenze. Geschätzt wird die Population auf einige hundert Tiere. Das Projekt soll ebenfalls Aufschluss darüber bringen, wie die Tiere mit Störungen umgehen und welche Funktion sie in ihrem Lebensraum haben. Die Initiatoren weisen daher auch ausdrücklich darauf hin, dass Naturfreunde auf den Wegen und Steigen bleiben müssen und die Tiere keinesfalls gestört werden dürfen. Die Meldungen sollen die Basis für ein langfristiges Steinbock-Monitoring bilden.
PM/RJE

Link: Hier geht es zur online-Seite des Projekts