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Mit K.O.-Spray gegen Krähen

Attacke: Krähe gegen Polizist. Foto: bild.de


Der Grund für die Angriffslust der Krähen lag auf der Hand: Sie wollten ihren Nachwuchs beschützen, der aus ihren Nestern gefallen war. In Hamburg war zufällig ein Kamerateam vor Ort und filmte das Ganze. Im Stadtteil Harvestehude attackierten die Schwarzen zunächst Passanten, danach die eingetroffen Ordnungshüter. Mit Regenschirm bewaffnet versuchten sich die Beamten zu schützen.
Eine ebenso unangenehme Erfahrung mit den Tieren machten Polizisten im oberbayerischen Waldkraiburg (Kreis Mühldorf). Bis zu zehn Vögel waren es hier, die Angriffe starteten. Laut Polizeibericht wurde ein 72-jähriger Anwohner am Hals verletzt, ebenfalls sei einem Nachbarshund ziemlich zugesetzt worden. Nur mit dem Einsatz von Pfefferspray gelang es einem Polizisten, die Haustür zu erreichen. Schließlich wurde der zuständige Jagdpächter zu Hilfe gerufen. Dieser nahm sich des Nestlings an und brachte ihn zu einer Wildtieraufzuchtstation. Auch der Hamburger Jungvogel wurde an Experten übergeben. Nachdem der Nachwuchs entfernt worden war, beruhigten sich die Elterntiere.
BS