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Klares Bekenntnis zur Jagd

Die Führungsspitze des BJV mit Jagdkönigin und den Rednern des festlichen Empfangs. Foto: JMB


Der Bayerische Jagdverband (BJV) konnte zu seinem traditionellen Jahresempfang gestern wieder hunderte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Löwenbräukeller in München willkommenheißen.
BJV-Präsident Prof. Jürgen Vocke ging in seiner Begrüßungsansprache nur indirekt auf die zu Beginn dieses Jahres vollzogene Trennung vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) ein. Dafür wurden die Festredner des Abends bei diesem Theme um so deutlicher.
Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zum Beispiel lobte in seinem kurz gehaltenen Grußwort die Aktivitäten des BJV und äußerte im Hinblick auf einen bundesweiten Vergleich der jagdlichen Vertretungen die Überzeugung, dass der BJV der "beste Verband in Deutschland" sei.
Staatsministerin Emilia Müller, für Bundes- und Europaangelegenhieten des Freistaats zuständig, hob hervor, dass 70 Prozent der Regelungen, die die Jagd betreffen heute von Brüssel ausgehen und der Verband gut daran tut, sich selbst frühzeitig dort um seine Angelegenheiten zu kümmern.
Höhepunkt des Abends war die schwungvolle Rede von Euro- und Bundesskeptiker Peter Gauweiler, MdB, der das Publikum begeisterte. Nicht nur, dass Gauweiler dem Gastgeber bescheinigte, er könne absolut verstehen, dass man sich selbständig gemacht habe – "hier sind Sie schon weiter als die Politik!" Der ehemalige bayerische Umweltminister legte darüber hinaus auch ein klares Bekenntnis zu Jagd und Jägern im Freistaat ab: "Ein Bayern ohne Jagd, hätte seine Seele verloren!" JMB