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Klage um Rehwild-Abschuss

<b>Obwohl Schmalrehe im Mai am besten anzusprechen sind, sollen sie zukünftig in Schleswig-Holstein erst ab 1. September bejagt werden dürfen.</b>


Ein Jäger und Eigenjagdbesitzer klagt am Verwaltungsgericht Würzburg (Bayern), um eine höhere Abschusszahl von Rehwild in seinem Revier zu erreichen. Der Mann aus dem Landkreis Main-Spessart fordert laut "BR24", den laufenden Dreijahres-Abschussplan (2016 bis 2018) im 285 Hektar großen Eigenjagdbezirk von 75 auf 100 Rehe anzuheben.

Der Vorpächter habe nach seiner Aussage die Jagd bis 2013 so vernächlässigt, dass überhaupt keine Naturverjüngung möglich sei. Die Behörden weigerten sich bislang darauf einzugehen. Der Abschuss sei bereits seit 2010 auf das doppelte angehoben worden. Der Waldeigentümer selbst hätte darauf zu achten, dass sich die Bäume nun natürlich verjüngen könnten. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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