+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 71 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 20.10.2020) +++
Home News Kitzrettungs Projekt wird mit einer Million Euro gefördert

Kitzrettungs-Projekt wird mit einer Million Euro gefördert

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 06.05.2020 - 12:17
Kaniber-bei-Kitzrettung © Judith Schmidhuber/StMELF
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei der Kitzrettung.

Die Mahdsaison bringt jedes Jahr tödlich verletzte Kitze und anderes Jungwild mit sich. Um Wildtierverluste künftig bei der Grünmahd zu vermeiden, hat das Bayerische Landwirtschaftsministerium nun ein neues Forschungsprojekt gestartet. „Wir wollen den bayerischen Landwirten noch effektivere Mittel zur Vermeidung von Wildtierverlusten bei der Mahd an die Hand geben“, so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Das Projekt wird von der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Kooperation mit der Technischen Universität München durchgeführt. Ziel sei es, den Wildbesatz bzw.- bestand im Grünland besser einschätzen zu können und damit gleichzeitig eine passende Methode zur Wildtierrettung herauszufinden.

Projekt wird mit rund einer Million Euro gefördert

Erste Ansätze, vor allem mit Konzentration auf den Drohnen-Einsatz, gab es bereits im vergangenen Jahr. Nun wird das Projekt im Forschungsansatz und bei der finanziellen Förderung deutlich ausgeweitet. Das Landwirtschaftsministerium fördert es mit rund einer Million Euro.

Das Verhalten von Rehgeißen und Kitzen werde am gleichen Ort in verschiedenen Modellregionen Bayerns wildbiologisch erforscht. Dadurch sollen sowohl zeitliche als auch räumliche Gefährdungseinstufungen für landwirtschaftliche Flächen hergeleitet werden. Außerdem will man Methoden zum Aufspüren und Vergrämen von Wildtieren erproben. Vor Ort werde mit Landwirten und Jägern als Kooperationspartner zusammengearbeitet. Die Erkenntnisse sollen Bewirtschaftern, Dienstleistern und Jägern dann zur Verfügung stehen.

So funktioniert die Kitzrettung mit Drohne und Wärmebildkamera


Kommentieren Sie