Home News Kitzrettung per "Crowdfunding": Jäger suchen Unterstützer

Kitzrettung per "Crowdfunding": Jäger suchen Unterstützer

Rehkitze haben in den ersten Wochen keinen Fluchtinstinkt und müssen daher vor der Mahd gerettet werden.


Bei der Rettung von Kitzen und anderem Jungwild aus Wiesen vor der Mahd, wird immer häufiger auf Drohnen mit Wärmebildkamera gesetzt. Wie gut die Kitzrettung aus der Luft funktioniert, zeigt ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr, bei dem dutzende Jungtiere vor dem Mähtod bewahrt wurden.

Doch Drohnen sind in der Anschaffung sehr teuer, sie kosten mitunter über 10.000 Euro. Nicht jeder Jäger beziehungsweise jede Jagdgenossenschaft oder Jägervereinigung kann sich das aus dem Stand leisten. Viele Jäger machen sich daher Gedanken, wie die Hilfe aus der Luft finanziert werden kann. Die Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbands (BJV) setzt dabei auf eine moderne Form des Spenden-Sammelns: Crowdfunding.

Isabel Koch (1. Vorsitzende), die mit ihrer Marke "die wilde Kaiserin" Partnerin der dlv-Jagdmedien ist, Leitet die Aktion und hat uns davon berichtet. Vielleicht lassen sich andere Jägerschaften von dem Projekt anregen oder entwickeln eine eigene Idee. Die BJV-Kreisgruppe Füssen zum Beispiel, hat bei ihrer Aktion einen lokalen Partner an der Seite: Die VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, bei der das Spendenkonto eröffnet ist, zahlt zusätzlich zu jeder Spende weitere zehn Euro hinzu.

Wer sich näher über das Projekt informieren oder es gar unterstützen möchte, gelangt über den unten stehenden Button zur Homepage der Aktion. Und hier noch ein kleiner Anreiz von uns: Unter allen Spendern werden ein Halbjahres-Abo der PIRSCH, sowie zwei T-Shirts aus unserem Shop verlost.