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Kitzrettung: Förderrichtlinie für Drohnen vom Bund bekanntgegeben

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Kathrin Führes
am
Freitag, 19.03.2021 - 12:01
Drohne-am-Himmel © Rasso Walch
Durch die Förderung soll künftig mehr Drohnen zur Jungwildrettung zum Einsatz kommen.

MIt drei Millionen Euro will das Bundeslandwirtschaftsministerium künftig den Einsatz von Drohnen für die Jungwildrettung fördern. Nun wurde die entsprechende Förderrichtlinie von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht.

Pro Verein werden bis zu zwei Drohnen mit jeweils maximal 4.000 Euro oder 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bezuschusst. Die Drohnen müssen mit einer Echtbildkamera mit integrierter oder kompatibler Wärmebildkamera ausgestattet sein. Zudem muss eine Mindestflugzeit von 20 Minuten und eine Home-Return-Funktion bei der Drohne gewährleistet sein. Auch ein Steuerungsgerät sowie bis zu zwei Ersatzakkus und ein Transportbehältnis können gefördert werden.

Antrag auf Teilnahme an Fördermaßnahme bis zum 1. September stellen

"Eingetragene Kreisjagdvereine oder eingetragene Vereine, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens sowie des Tier-, Natur- und Landschaftsschutzes oder die Rettung von Wildtieren gehören", können einen entsprechenden Antrag stellen. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

In der ersten Stufe können Anträge auf Teilnahme an der Fördermaßnahme bis zum 1. September gestellt werden. Dies kann in Papierform geschehen. Dem Antrag müssen alle erforderliche Anlagen beigelegt werden. Welche Anlagen erforderlich sind, können Sie dem FAQ (klick) entnehmen.

Alternativ kann der Antrag auch online mit dem neuem Personalausweis gestellt werden. Dazu wird die dazugehörige Pin und ein entsprechendes Lesegerät benötigt. Das Antragsformular soll in Kürze auf der Seite der BLE veröffentlich werden. Erst nach Zustellung des positiven Bescheid über die Förderfähigkeit durch die BLE kann die Drohne angeschafft werden.

Anträge auf Auszahlung der Fördersumme (zweite Stufe) können dann bis zum 30. September 2021 gestellt werden. Die Auszahlung soll bis Ende 2021 erfolgen.

Schulungen nicht förderfähig

Wie das BLE mitteilt, sind Schulungen, Kosten für Pflege und Wartung sowie die Erlangung eines Drohnenführerscheins nicht förderfähig. Auch Eigenleistungen und erforderliche Betriebsmittel sind von der Förderung ausgeschlossen. Doppelförderungen der Drohnen sind nicht möglich. Auch müssen Skonti, Boni und Rabatte genutzt werden und sind von der Förderung ausgeschlossen.

Weitere Informationen dazu sowie (in Kürze) das Antragsformular finden Sie hier: klick.


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