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Kitzrettung mit Drohnen: So bekommt man die Fördergelder vom Bund

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Donnerstag, 11.03.2021 - 15:45
Rehkitz-in-Wiese © Rasso Walch
Der BMEL wird die Anschaffung von Drohnen mit drei Millionen Euro fördern.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) wird künftig den Einsatz von Drohnen zur Jungwildrettung fördern. Wie das BMEL mitteilt, wird das Ministerium für die Anschaffung von Drohnen drei Millionen Euro zur Verfügung stellen. Profitieren davon können u.a. Kreisjägerschaften.

Förderung kurzfristig auf den Weg gebracht

In Deutschland werden Schätzungen zu Folge jedes Jahr rund 100.000 Rehkitze bei der Mahd getötet, erklärt das BMEL. Der Einsatz von Drohnen sei mit Abstand die effektivste Möglichkeit, um Rehkitze zu orten und zu retten. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten würden die Coopter jedoch noch nicht flächendeckend eingesetzt werden. Daher wurde nun die Förderung kurzfristig auf den Weg gebracht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag hatte sich im vergangenen Jahr maßgeblich dafür eingesetzt, dass dafür ein Posten im Bundeshaushalt 2021 beschlossen wurde.

Maximale Förderhöhe beläuft sich auf 4.000 Euro

Antragsberechtigt sind Jägervereinigungen auf Kreisebene und andere eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben die Rettung von Wildtieren, vorranig Rehkitzen gehört. Die Förderquote wird auf 60 Prozent der Investitionskosten und die maximale Förderhöhe auf 4.000 Euro pro Drohne festgelegt. Je Antragsteller können maximal zwei Drohnen gefördert werden. Die Förderung kann nach Veröffentlichung der Förderrichtlinie bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragt werden. Dies wird voraussichtlich in der zweiten Märzhälfte der Fall sein.


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