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Kind durch Schuss verletzt

Ermittlungen sollen nun zeigen, ob ein Zusammenhang zwischen der Jagd und dem verletzen Kind besteht (Symbolbild).


Am Ortsrand von Großsaara (Landreis Greiz, Thüringen) wurde am Abend des 14. Juli ein Kind in einer Gartenanlage schwer verletzt. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab, hatte die Sechsjährige offensichtlich eine Schussverletzung erlitten. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Eine Pressesprecherin der Polizei erklärte am Montag gegenüber der Redaktion, das verletzte Kind befinde sich nicht in Lebensgefahr.

Schwarzwildjagd in der Nähe

Vor Ort hatten die Beamten weitere Schüsse wahrgenommen. Eine Ermittlung mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers ergab, dass sich in der Nähe der Gartenanlage mehrere Jäger auf der Jagd waren. Es sei dort auf Schwarzwild gejagt worden, so die Pressesprecherin weiter. Die Ordnungshüter stoppten die Jagd umgehend. Das Projektil, durch welches das Kind verletzt wurde, fand man vor Ort. Nun soll die Waffe ermittelt werden. Deshalb wurden die Jagdwaffen und Munition der Jäger von der Polizei beschlagnahmt. Weitere Informationen zu den genaueren Umständen konnte man aufgrund laufender Ermittlungen vorerst nicht geben.  Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0365-82340. PM

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Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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