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Keinesfalls zu viel Rotwild – Staat jagt falsch

unsere Jagd
am
Mittwoch, 11.07.2018 - 14:26
Schälschäden durch Rotwild sind vielen Waldbesitzern ein Dorn im Auge. © Karl-Heinz Volkmar
Schälschäden durch Rotwild sind vielen Waldbesitzern ein Dorn im Auge.

Erste Ergebnisse einer von der Hegegemeinschaft Erzgebirge beauftragten Studie der TU Dresden kommen zu der Aussage, dass im Untersuchungsgebiet keinesfalls zu viel Rotwild vorhanden ist. Es werde nach Ansicht von Prof. Dr. Dr. Sven Herzog aber falsch bejagt. Der Wildökologe kritisiert vor allem den zu hohen Jagddruck, die Bejagung auf Wildwiesen sowie die Drückjagden im Januar. Folge der falschen Bejagung seien Schälschäden.

Hegegemeinschaft erhebt Vorwürfe gegen Sachsenforst

Die Hegegemeinschaft Erzgebirge sieht sich in ihren erhobenen Vorwürfen gegen Sachsenforst bestätigt. Herzog appelliert an die Konfliktparteien den Streit zu beenden und fordert alle Beteiligten zur Kooperation auf. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, jagen wir in 20 Jahren nicht mehr“, warnt Herzog. RS