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Keine pauschale Abschusserhöhung

Redaktion jagderleben
am
Dienstag, 14.02.2012 - 14:39
DJV: Die Jagd darf nicht der Forstwirtschaft untergeordnet sein. Foto: Foto Schilling © Naturfoto Schilling
DJV: Die Jagd darf nicht der Forstwirtschaft untergeordnet sein. Foto: Foto Schilling

In einer Pressemitteilung weist der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) die Forderungen nach einer pauschalen Erhöhung des Schalenwildabschusses zurück. Deutlich machte dies der Verband im Zuge einer öffentlichen Anhörung des Ernährungsausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema "Waldstrategie 2020". Die bereits im Herbst 2011 beschlossene Verfahrensweise zur Ausbalancierung der unterschiedlichen, teilweise konkurrierenden Ansprüche an den Wald, soll nun durch verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden (nähere Informationen finden Sie hier).
Der DJV kritisiert, dass Ausschussmitglieder externen Sachverständigen Fragen zur Beantwortung vorgelegt haben, die es nur auf eine pauschale Abschusserhöhung anlegen. Auch dürften bedarfsbedingte Reduktions-Maßnahmen der Schalenwildbestände nicht auf Bundesebene ablaufen. "Ohnehin kann dort, wo Handlungsbedarf bestehe, nur auf regionaler oder lokaler Ebene eingegriffen werden," heißt es in der Veröffentlichung. BS/PM