Home News Keine Lücken bei Trichinenproben

Keine Lücken bei Trichinenproben

Trichinenuntersuchung im Umwelt- und Hygiene-Labor Rotenburg/Wümme. Foto: Bettina Diercks © Bettina Diercks

Im Frühjahr hatte es in Hessen Ungereimtheiten zwischen der Menge an Trichinenuntersuchungen im Vergleich zur Wildschweinstrecke gegeben. Aus diesem Grund hat der Kreis Rotenburg/ Wümme seine Daten überprüft. Von 2523 dort im vergangenen Jagdjahr erlegten Wildschweinen wurden 2137 auf Trichinellose untersucht. Das sind 97,7 Prozent.
Die Differenz zwischen Streckenergebnis und beprobten Stücken rührt daher, dass 139 Stück Unfallwild und 80 Kleinstfrischlinge (deutlich gestreift, unter 12 Kilogramm) nicht untersucht wurden. Sie sind als Lebensmittel nicht geeignet und werden ohne Untersuchung entsorgt. Die restliche Differenz von 167 Stück sind die Wildschweine, die an den Wildhandel abgegeben wurden. Die Trichinenproben wurden dann in anderen Landkreisen vorgenommen. Bettina Diercks