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Keine Abschuss-Erlaubnis

Ministerium: Es gibt derzeit keine Sonder-Freigabe für Aasfresser. Foto: Willi Rolfes


Die ASP ist auf dem Vormarsch. Im Osten Polens wurde sie bereits nachgewiesen. Es ist richtig, dass Rabenvögel sowie Prädatoren für den Ausbruch und die Ausbreitung der ASP in Frage kommen. Deshalb sollte auch in Großschutzgebieten Aasfresser bejagt werden, hieß es in den Falschmeldungen. Vielmehr prüfe man derzeit lediglich, welche Maßnahmen im Eventualfall zur Eindämmung und zum Schutz vor der hochansteckenden Seuche geeignet sind.
Es gelten nach wie vor alle rechtlichen Bestimmungen aus dem Jagd-, Natur- und Tierschutzrecht, heißt es in der dazugehörigen Klarstellung aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Backhaus: „Ja wir müssen uns auf den Ernstfall vorbereiten. Das heißt aber nicht, dass es diesbezüglich heute schon irgendwelche Ausnahmen in der Bejagung gibt.“ Ortsansässige Jägerinnen und Jäger sind dennoch aufgerufen, vermehrt Schwarzwild im Grenzgebiet zu bejagen, regte ein Ministeriumssprecher gegenüber jagderleben an.
BS