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Kein Schalldämpfer für Berliner

Dem Kläger bleibt der Erwerb eines Schalldämpfers weiterhin verwehrt.


Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg entschied am Donnerstag, dass der Waidmann kein begründetes Bedürfnis und somit keinen Anspruch auf einen Schallämpfer zur Jagdausübung hat. Denn dies sei laut des Senats nicht durch §13 WaffG abdecket. Diese Annahme würde auch durch ausdrückliche Verbote in einigen Landesjagdgesetzen untermauert.

Da im vorliegenden Fall keine besonderen Umstände, wie Hörschäden " für ein Bedürfnis vorlagen, musste laut OVG die grundsätzliche Entscheidung des Gesetzgebers angewandt werden. Dass einzelne Bundesländer (darunter auch Brandenburg, jedoch nicht Berlin) inzwischen anders verfahren, ändere daran nichts. Damit wurde die vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin bestätigt. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage hat der Senat aber die Revision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen. (PM)


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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