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Kein Pardon für Stubentiger

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Der Bundesrat der Eidgenossenschaft lehnte am vergangenen Donnerstag einen schriftlichen Antrag von Luc Barthassat, Mitglied der Christlichdemokratischen Volkspartei, ab. Er hatte gefordert, dass künftig keine verwilderten Hauskatzen mehr geschossen werden dürfen. Diese Eingabe geht laut Presseberichten auf eine Petition zurück, welche zuvor 13.000 "Tierschützer" unterschrieben haben. Sie schlagen darin unter anderem vor, die ehemaligen "Stubentiger" einzufangen und zu sterilisieren, anstatt sie zu erlegen.
Für die Abgeordneten offenbar keine Alternative – diese argumentierten, dass die herrenlosen Tiere das Erbgut der Wildkatze negativ beeinflussen können. Ebenso bestünde für die natürliche Artenvielfalt sonst eine zu große Gefahr. Die Aufweichung des Jagdschutzes wurde folglich abgelehnt. BS