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Kein Ende in Sicht

am
Donnerstag, 15.09.2016 - 17:07
Weil sie Buchen schälen, sollen die Wisente nicht mehr frei ziehen. Foto: PM © PM
Weil sie Buchen schälen, sollen die Wisente nicht mehr frei ziehen. Foto: PM

Bereits kurz nach der Auswilderung entfachte der Streit, als die Tiere ihren Hunger mit Buchenrinde stillten. Zwei Waldbauer versuchten daraufhin, auf dem Rechtsweg die Wisente aus ihren Wäldern zu verbannen. Die Vorinstanz gab ihnen Recht, es müssten "geeignete Maßnahmen" ergriffen werden, damit nicht noch mehr Schälschäden entstehen können. Der Trägerverin des Projektes ging daraufhin vor dem Oberlandesgericht Hamm in Berufung.
Wie die Projektverantwortlichen mitteilten, hätte sich der Senat intensiv mit vielen rechtlichen Bestimmungen auseinandergesetzt. Ebenfalls wurden zwei Zeugen gehört. Doch auch danach vermochte der vorsitzende Richter keine Entscheidung treffen: "Der Hoffnung, dass wir alsbald klare Verhältnisse haben werden, kann ich derzeit keine Nahrung geben." Das Gericht wolle gegebenenfalls weitere Unterlagern einfordern. Deshalb sei noch vollkommen offen, wann mit einem Urteil zu rechnen ist.
BS/PM