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Keiler randalierte in Berlin

Die Stadtjägerin mit dem Keiler. Foto: Jeanette Koepsel


Am vergangenen Montag, den 29. Oktober, machte gegen 14.00 Uhr ein Schwarzkittel den Berliner Stadtteil Charlottenburg unsicher. Das Tier attackierte zuerst einen älteren Mann und verletzte diesen leicht. Als eine andere Passantin zur Hilfe eilte, ließ der Keiler ab und drückte sich in einem Garten, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber der Redaktion mitteilte. Daraufhin kletterte die ebenfalls leicht verletzte ältere Frau auf ein geparktes Auto um sich vor weiteren Angriffen zu schützen.
Andere Passanten, die den Vorfall beobachteten, verständigten die Polizei. Nach dem Eintreffen der Ordnungshüter nahm der vermutlich durch einen Autounfall laufkranke Keiler einen der Beamten an und verletzte diesen am Bein. Danach zog der Polizist seine Dienstwaffe und erschoss die 120 Kilogramm schwere Sau mit allem was das Magazin hergab. Auch die Stadtjägerin Jeanette Koepsel wurde benachrichtigt. Die hauptberufliche Tierärztin übernahm die Entsorgung des Keilers und untersucht ihn im Auftrag der Polizei auf Tollwut.
BS