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Keiler greift Spaziergänger an

Zum Imponiergehabe eines Keiler gehört auch das Wetzen des Gewaffs (Symbolbild).


Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab, kam es bei Grebenhain (Landkreis Vogelsberg, Hessen) zu einem Zwischenfall mit einem Wildschwein. Ein 75 jähriger Spaziergänger war am Nachmittag des 5. November auf dem Vulkanradweg, einer ehemaligen Bahntrasse unterwegs gewesen. Dort wurde er von einem Stück Schwarzwild attackiert und am Bein verletzt, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber der Redaktion erklärte. Glücklicherweise konnte ein Zeuge den Rettungsdienst rufen, der den Verletzten in ein Krankenhaus transportierte.

Der aggressive Keiler wurde vom Jagdpächter erlegt. © Michael Bloss

Der aggressive Keiler wurde vom Jagdpächter erlegt.

Keiler bei Autounfall verletzt.

Der Jagdpächter wurde alarmiert und erlegte das Wildschwein. Bei dem Tier habe es sich um einen 78 Kilogramm schweren dreijährigen Keiler gehandelt, erklärte der Jäger gegenüber der Redaktion. Beim Aufbrechen seien schwere innere Verletzungen zum Vorschein gekommen. Das Tier habe kaum noch gehen können und sich nur noch geschleppt. Die Polizei konnte dies laut eigenen Aussagen auf einen Verkehrsunfall zurückführen. Über den gesundheitlichen Zustand des Spaziergängers konnte die Polizei keine aktuelle Auskunft geben. PM/SBA



Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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