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Keiler attackiert Passantin

Sichtbare Folgen: Die Jacke blutverschmiert, der Arm bandagiert. Foto: Klaus Haag


Die Betriebswirtin kam gerade von einer Reise zurück, als sie gegen neun Uhr morgens auf der Waldgartenstraße von dem offenbar orientierungslosen Borstentier angegriffen wurde. Wie die Mutter des Opfers gegenüber jagderleben.de berichtet, krachte das Wildschwein in der Nähe ihrer Tochter in einen Lattenzaun. Als der Keiler daraufhin auf sie zukam, suchte die 29-Jährige zunächst hinter ihren Reisekoffern Schutz. Nachdem das Tier diese überwunden hatte, versuchte Kristina vor dem Keiler zu fliehen. Der holte sie jedoch ein, brachte sie durch einen Hieb zu Boden und ließ zirka eine Minute nicht mehr von ihr ab, ehe er weiterflüchtete.
Die junge Frau musste daraufhin mehrere Stunden in der Klinik versorgt und genäht werden. Nicht nur Rücken und Oberschenkel waren verletzt, die Sau hat bei der Attacke mit ihrem Gewaff außerdem einen Nerv in der linken Hand durchtrennt; blaue Flecken und Schrammen überziehen den ganzen Körper.
Wie sich herausstellte, war das Stück Schwarzwild unmittelbar zuvor in einer Nebenstraße von einem Auto angefahren worden.
Ironie des Schicksals: Die Reise, von der Kristina an diesem Tag zurückgekehrt war, hatte sie nach Amerika geführt. Dort wollte Sie unter anderem in einem Nationalpark wilde Tiere in freier Natur beobachten, hatte jedoch kaum welche gesehen. Zuhause in München müsste sie dann schmerzlich Bekanntschaft mit einem wirklich wilden Tier machen. BS/JMB