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Von Katzen-Jägern und Hepatitis-Sauen


Im Oktober hatte ein Jäger aus Nordrhein-Westfalen gegen eine Gemeinde geklagt, weil diese sich weigerte eine gefangene Samtpfote anzunehmen. Eigentlich lösen die Jägerinnen und Jäger das "Problem" pflichtbewusst selbst, doch in NRW ist dies seit der Änderung des Jagdgesetzes nicht mehr möglich. Das Verwaltungsgericht Münster hatte schließlich in einem Musterprozess entschieden, dass Fundbüros sich um gebrachte Katzen kümmern müssen.
Keine Meldung wurde im November so oft gelesen, wie die "Rückkehr dank Jägergeld". Wir berichteten von einem aus der Jagdabgabe finanzierten Artenschutzprojekt zugunsten der Wildkatze. Die Lorbeeren für die erfolgreichen Maßnahmen haben aber natürlich andere eingeheimst.
Zu guter Letzt sorgte das Bundesamt für Risikobewertung mit einer Pressemitteilung für Aufsehen. Ein Mann hatte sich an einem Wildschwein mit Hepatitis E angesteckt. Daraufhin untersuchten die Experten über Hundert Jäger und zig Wildschweine auf das Virus. Das Ergebnis dürfte für viele überraschend gewesen sein.
RJE


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