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Kanzeln und Brücke angesägt

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Donnerstag, 18.12.2014 - 10:00
Der besagte Überweg: Provisorische Ausbesserung der angesägten Stelle. Foto: S. Haan © S. Haan
Der besagte Überweg: Provisorische Ausbesserung der angesägten Stelle. Foto: S. Haan

Dies ist nur einer der zahlreich zerstörten Hochsitze. Foto: S. Haan

Umgeworfene Hochsitze sind für Jäger keine Seltenheit. Dies bestätigt auch der Krausnicker Jagdpächter Stephan Haan. Doch was sich in jüngster Zeit abspielt, „hat ganz andere Dimensionen“, so Haan. Auch er ist betroffen von der mutwilligen Zerstörung von zwei Jagdkanzeln. Laut Haan gebe es im angrenzenden Forst ebenfalls Vorfälle. Die Spitze des Perfidie war jedoch ein von unten angesägter Überweg für Fußgänger. „Dies ist ein Angriff aufs Leben und kein Spaß mehr“, zeigte sich der Pächter besorgt. Um dem Treiben ein Ende zu bereiten, hat er eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt und hofft damit die Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu erhöhen.
Weitere Anzeigen wegen Sachbeschädigungen bestätigte auch Polizeisprecherin Ines Filohn. Seit Ende August gingen diese bei den Polizeiwachen ein. Neben Vorfällen in Calau wurde am 6. Dezember die Sachbeschädigung von Fahrzeugen gemeldet. „Um neun Anzeigen geht es hier, sieben davon wurden von Jägern erstattet, denen die Spiegel ihrer Fahrzeuge abgetreten wurden als sie auf einer Drückjagd waren“, so Filohn. Zwischen dem 3. und 4. Dezember wurde eine weitere Kanzel bei Bronkow beschädigt. Wie die Sprecherin abschließend mitteilt, gebe es in allen Fällen noch keine konkreten Hinweise zu dem oder den Täter/n.
MH