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Kanzel in die Luft gejagt

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Sonntag, 22.03.2015 - 01:00
Der Revierinhaber an den traurigen Resten seiner mobilen Kanzel. Foto: Grapentin © Grapentin

Der Leidtragende ist der Blankenburger Jagdpächter Dietmar Grapentin. Nach dem er den Hinweis erhielt, dass sich jemand an seinem Hochsitz zu schaffen gemacht hatte, ahnte er nicht, in welchem Ausmaß dies geschah. „Natürlich wurde bei uns schon mal ein Sitzbrett oder eine Leiter entwendet, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt“, berichtet er verärgert im Gespräch mit jagderleben. Nur noch zwei Pfähle waren auf dem Unterbau seiner fahrbaren Kanzel übrig geblieben. Der Rest davon lag im Umkreis von zirka 30 Metern auf den Feldern verstreut. Nach näherer Betrachtung vermutete er bereits, dass dieser Vandalismus mit explosiven Mitteln durchgeführt wurde. Später sollte das auch die Polizei bestätigen.
Ordnungshüter und Pächter gehen davon aus, dass die Randalierer sogenannte „Polenböller“ verwendet haben. Teile davon wurden sichergestellt. Den materiellen Schaden schätzt Grapentin auf rund 400 Euro. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat der Jäger eine Belohnung von 150 Euro ausgerufen.
BS