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Kantonsrat lehnt Volksinitative gegen Jäger ab

Die Zukunft wird es zeigen, ob „normale“ Jäger auch in Zukunft im Kanton Zürich zur Jagd gehen dürfen.


Im vergangenen Jahr hatte die Tierpartei Schweiz über 7000 Unterschriften für die Initiative „Wildhüter statt Jäger“ eingereicht. Darin wird gefordert, die private Jagd im Kanton Zürich (Schweiz) abzuschaffen. Demnach sollen Wildtiere sich „natürlich“ regulieren und vom Kanton angestellte Wildhüter hätten die Aufgabe die Bestände zu „managen“. Nachdem der Züricher Regierungsrat sich bereits im November für den Erhalt der Milizjagd im Kanton ausgesprochen hat, positionierte sich nun auch der Kantonsrat.

Bevölkerung hat es in der Hand

Mit 165 zu null Stimmen, sowie vier Enthaltungen stellt man sich eindeutig hinter die Jägerschaft und gegen die Anti-Jagd-Initative. Da es sich um eine Volksinitiative handelt, haben Kantonsrat und Regierungsrat allerdings beide nur die Möglichkeit, eine Abstimmungsempfehlung an die Bevölkerung zu geben. Ob die Wählerschaft der Empfehlung folgt und die Milizjagd somit erhalten bleibt, wird letztendlich der Gang zur Urne zeigen. Ein Termin dafür steht noch nicht fest.


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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