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Kanton ordnet Wolfs-Abschuss an

Bereits im Juni berichtete das Schweizerische Fernsehen über zahlreiche Schafrisse durch einen Wolf (Homepage-Ausriss). Foto: SFR © SFR

In einer Sitzung der Interkantonalen Kommission war festgestellt worden, dass mehr als 25 Nutztierrisse innerhalb von 30 Tagen gerissen worden waren. Am 24. August 2013 wurden zudem bei einem weiteren Angriff neun Schafe getötet. Insgesamt wurden damit zwischen dem 21. Juli bis zum 24. August 39 Schafe getötet, teilten die Behörden mit. Die Voraussetzungen für den Abschuss eines Wolfes sind somit nach dem Konzept Wolf Schweiz und der eidgenössischen Jagdgesetzgebung erfüllt.
Aus den Alpberichten war ersichtlich, dass auf den betroffenen Alpen zurzeit keine Herdenschutzmaßnahmen ergriffen werden können. Die Bewilligung, die am 30. August beginnt, wird für eine Dauer von 60 Tagen erteilt und gilt nur, solange sich Schafe im Gebiet der nicht schützbaren Alpen aufhalten. Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere ist für den Vollzug verantwortlich und ordnet die erforderlichen Maßnahmen an, teilte der Kanton in einer Presseerklärung mit.
BHA

Link: SFR-Berichterstattung