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Kaninchen untergraben Sicherheit

Stadtjägermeister Harro Tempelmann deutet auf Hinterlassenschaften der Deich-Unterwühler. Foto: Thomas Dürr © Thomas Dürr

Die regelmäßige Bestandszählung des Instituts für Wildtierforschung (IWFo) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover für Bremen hat ergeben, dass sich nach der verheerenden RHD-Epidemie (Rabbit Haemorraghic Disease = Chinaseuche) in der Vergangenheit die Besätze der Kaninchen langsam erholen.
Der Anteil bremischer Jagdbezirke, in denen heute wieder mehr als 100 Kaninchen leben, nimmt zu. Damit wächst auch die Gefahr von Schäden an den Deichanlagen, denn die Karnickel graben vielerorts metertiefe Baue in die Deiche. Stadtjägermeister Harro Tempelmann hat sich an betroffenen Deichabschnitten ein eigenes Bild von der Situation gemacht. "Die Kaninchen untergraben im wahrsten Sinne des Wortes die bremische Sicherheit", sagt er, "überall wo sie Deiche unterhöhlen, wird es gefährlich." LJS Bremen


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