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Kärnten fordert Bärenabschuss

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Freitag, 20.09.2013 - 02:10
Dieser Bär hat mehrfach Schafe bei Feistritz im Gailtal gerissen. Foto: Gemeinde Feistritz/Gail © Gemeinde Feistritz/Gail
Dieser Bär hat mehrfach Schafe bei Feistritz im Gailtal gerissen. Foto: Gemeinde Feistritz/Gail

Sowohl vom Bärenanwalt Bernhard Gutleb und der Politik kommt dazu ein klares "Nein". Man habe die Situation in Kärnten im Griff. Die Zahl der gerissenen Tiere sei zu gering und es befänden sich etwa zehn bis zwölf Bären in Kärnten, lauten die Aussagen.
Nachdem im Sommer eine Pferdeherde von einem Bären attackiert wurde, sollte eine schnelle Eingreiftruppe gebildet werden. Doch diese existiert bislang nicht. Da es zur Zeit aber keinen Nachweis eines "echten" Problembären gibt, seien alle Gedanken über einen möglichen Abschuss zu verwerfen, ergänzt Gutleb. Weiters fährt er fort, dass es 2013 bereits weniger Schäden als noch im Jahr davor gegeben habe.
Dennoch fordert der Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler die Möglichkeit von Abschüssen, wenn sich die Tiere nicht vergrämen lassen. Er sagte gegenüber dem "ORF": "Braunbären und Wölfe sind nicht vom Aussterben bedroht." Er sei dafür, dass die "Jägerschaft regelnd eingreift". Schließlich müsse man nicht alle Tiere, die nach Kärnten einwadern, dulden.
Martin Schuster/BS


Quelle: www.jagderleben.de