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Känguru bei Unfall getötet

Das Opfer auf dem Seziertisch. Foto: GF © GF

Im rheinischen Landkreis Euskirchen wurde die Polizei Anfang der Woche zu einem nicht alltäglichen Unfall auf der Landstraße 194 zwischen Weilerswist und Brühl gerufen. Dabei wurde ein ausgewachsenes Rotnacken-Wallaby-Männchen getötet. Das Fahrzeug wurde nicht beschädigt, wie ein Sprecher der Polizie mitteilte. Ein Mitabreiter der Straßenmeisterei Weilerswist entsorgte den leblosen Körper. Das gut ein Meter große und knapp 25 Kilogramm schwere Tier wurde dem zuständige Kreisveterinäramt übergeben. Die Herkunft des Tieres war zunächst völlig unklar, da der Polizei keine "Vermisstenmeldung" vorlag. Heute bestätigte Dr. Jochen Weins, Abteilungsleiter des Veterinäramtes Euskirchen, gegenüber jagderleben.de, dass der Exot mit australischen Wurzeln aus einem Privatbesitz entlaufen war und eine Strecke von zirka vier Kilometern bis zum Unfallort zurücklegte. BS