Kälber in Südbrandenburg gerissen

Wie erst jetzt nach Abschluss der Untersuchungen bekannt wurde, haben möglicherweise Wölfe Anfang Mai in Südbrandenburg zwei Kälber gerissen, zwei weitere sind spurlos verschwunden. Dies meldet die "dpa".
Demnach sei es bundesweit das erste Mal, dass Wölfe Rinder getötet hätten,merkt der Landesbauernverband in Bezug auf die Nachricht an. In der Vergangenheit habe es nur Mitteilungen über gerissene Schafe und Ziegen gegeben. Die Bestätigung der Urheberschaftvon Wölfen oder Wolf-Hund-Hybriden an den Kälber-Rissenwar durch das Landesveterinäramt in Frankfurt (Oder) erfolgt. Das Potsdamer Umweltministerium hingegen hält die Wolfsattacke nicht für bewiesen jedoch spreche vieles dafür. Das Landeslabor habe nur festgestellt, dass ein Kalb von einem "großen Tier" getötet worden sei. PM

Bild: Unbewachtes Weidevieh ist eine leichte Beute für Wölfe (Foto: JMB).