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Jungluchse haben überlebt

Bilder wie dieses beweisen. "Tessas" Junge haben überlebt. Foto: NP Bayerischer Wald © NP Bayerischer Wald

Die Experten um Sybille Wölfl vom Luchsprojekt Bayern und Dr. Marco Heurich vom Nationalpark kamen übereinstimmend aufgrund der individuellen Fellzeichnung zu diesem Ergebnis. Sie verglichen die "geschossenen" Bilder mit denen vom Vorjahr. Heurich betonte in einem Gespräch mit der Redaktion: "Nur durch die Mithilfe der örtlichen Jäger, die Bilder ihrer Fotofallen zur Verfügung stellten, war der Nachweis möglich." In Zukunft wolle man noch mehr Grünröcke mit Wildkameras ausstatten um das Monitoring auszuweiten.
Die Wildbiologen sprechen von einem großen Erfolg für das gesamte Luchsvorkommen im Bayerischen Wald und Böhmerwald. Zumal vermutet werden musste, dass den Jungen das gleiche Schicksal wie der Mutter widerfahren ist. Auch war nicht klar, ob sie aufgrund ihres Alters alleine überlebensfähig sein würden. Für die Experten gilt der Luchs nach wie vor als eine vom Aussterben bedrohte Tierart in unseren Wäldern.
BS