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Japan: Roboter zur Wildschadensverhütung

Das Vereinsheim der Foxterrier-Ortsgruppe Hildesheim brannte vollkommen nieder.


Gemeinsam mit der Universität Tokio hat eine japanische Firma einen Roboter gebaut, der Wild von den Reisfeldern fernhalten soll. Dazu entwarfen sie laut „Spiegel-Online“ einen etwa 50 Zentimeter hohen und 65 Zentimeter langen Wolf. Dieser soll mit lauten Geräuschen, wie Heulen oder Knurren einen echten Beutegreifer simulieren. Dabei werden Lautstärken von bis zu 90 Dezibel erreicht, so „bz-berlin.de“. Zusätzlich hat der „Super-Monster-Wolf“, so der offizielle Name, auch leuchtende Augen und dreht den Kopf. Die Atrappe reagiert mittels infrarot Sensoren auf Wildschweine und andere Tiere. Angetrieben wird sie über Solarenergie.

Bären haben Angst

Um einem Gewöhnungseffekt beim Wild entgegenzuwirken, können mehrere verschiedene Geräusche abgespielt werden. Ein Test auf der Insel Hokaido zeigte, dass Bären sich von der Maschine abschrecken lassen. Im Umkreis von einem Kilometer um den Krachmacher hielt sich demnach kein Petz mehr auf. Bis September soll nun ein Testlauf des Agrarverbandes die Wirksamkeit testen. Der Wolf soll etwa 1.500 Euro kosten.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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