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Jedes Jahr das gleiche Leid

Das ist der Mischling, der die Ricke bei Erding gerissen hat. Foto: CF © CF

Die Revierpächter eines Jagdreviers im Landkreis Erding haben Anzeige gegen Unbekannt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutz- und Jagdgesetz gestellt. Hintergrund ist das Hetzen und Töten eines beschlagenen Rehes durch einen hochläufigen Mischlingshund. „Die dramatischen Szenen wurden von Passanten beobachtet und mit dem Handy fotografiert.“ Sie hätten jedoch nicht eingreifen können, sodass für die Ricke und ihr ungeborenes Kitz jede Hilfe zu spät kam. Der Revierinhaber versuche nun zusammen mit dem Kreisjagdverband Erding durch eine Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle zu verhindern, dass sich weitere derartige Fälle ereignen, so der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes, Thomas Schreder. „Der einzig richtige Weg war jetzt, den Vorfall bei der Polizei anzuzeigen und auf die Aufklärung durch die zuständigen Behörden zu drängen.“ Dem Revierpächter ginge es dabei nicht um den entgangenen Erlös aus dem Wildbretverkauf, vielmehr sei es eine wichtige Aufgabe der Jäger, als „Anwalt der Wildtiere“ für deren Schutz zu sorgen.
PM
 


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