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Jagen für den Hochwasserschutz

Die Wildschäden an dem Damm. Foto: NLWKN © NLWKN

Durch die typischen Wühlschäden an der Talsperre Thülsfeld im Oldenbuger Münsterland wurde die Grasnarbe auf und an den Dämmen großflächig zerstört, was deren Sicherheit im Hochwasserfall erheblich beeinträchtigt. Deshalb wurde kürzlich eine Drückjagd auf dem Gelände der Talsperre angesetzt, um den Schwarzwildbestand zu reduzieren.
Der Hochwasserschutz sei durch die steigende Anzahl der Sauen bedroht. Zur Wildschadensbegrenzung und um die Dämme der Talsperre zu schützen, müsse das Schwarzwild dort bejagdt werden, erläuterte Ralf Jaspers, Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Bei der Jagd in dem betroffenen Bereich kamen insgesamt vier Stück Schwarzwild zur Strecke. Neue Schäden hat es daraufhin bisher nicht gegeben, berichtete Herma Heyken, Sprecherin des NLWKN gegenüber jagderleben. Dennoch soll an dem Damm künftig vermehrt angesessen werden. "Andere Vergrämungsmethoden funktionieren hier nicht", so Heyken.
NLWKN/ NJ