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Jagdzeit verkürzen!

Gemeinsame Vorstellung der neuen Strategie zum Wohle des Rotwildes. Foto: BS © BS

Die beiden 193 und 354 Seiten starken Schriftstücke beinhalten vorwiegend Lösungsansätze und -vorschläge, um einen "Dreiklang zwischen Landwirtschaft, Forstwirschtschaft und Rotwild zu schaffen", so Dr. Joachim Reddemann, Hauptgeschäftsführer des BJV. Dabei wird immer wieder deutlich gemacht, dass man nicht die Rotwildbestände vergrößern will, sondern deren Lebensraum auf geeignete Bereiche ausweiten sollte. Ebenso fordern der BJV und die DWS Abschusspläne auch außerhalb von Rotwildgebieten, sowie eine Begrenzung der Jagd auf den 31. Dezmeber.
Dr. Günther Baumer, BJV-Vizepräsident und Regierungsbezirksvorsitzender der Oberpfalz, kritisiert den "euphorischen Empfang von Wolf, Luchs und Biber" gegenüber der "stiefmütterlichen Behandlung" des Rotwildes. Um ein Umdenken dieser Rotwildpolitik zu schaffen, soll die gesamte Bevölkerung auch durch die neuen Veröffentlichungen auf diese Situation aufmerksam gemacht werden. Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung, erwähnt bei diesem Vorhaben die Wichtigkeit sogenannter "Schaukanzeln". Gerade während der Brunft kann eine gezielte Besucherlenkung die heutigen Menschen durch beeindruckende Naturschauspiele vor der voranschreitenden Entfremdung bewahren, so Münchhausen. BS