Home News Jagdwissenschaftler erhält Tierschutzpreis

Jagdwissenschaftler erhält Tierschutzpreis

Preisträger Wolfgang Steiner (li.) mit Bundesminister Alois Stöger, der den Preis überreichte. Foto: BOKU © BOKU

"Jährlich werden in Österreich tausende Rehe, Hasen und andere Wildtiere Opfer im Straßenverkehr. Durch den gezielten Einsatz von Wildwarneinrichtungen, angepasste Geschwindigkeiten und Lebensraumverbesserungen kann nicht nur sehr viel Tierleid vermieden werden. Auch menschliche Tragödien und volkswirtschaftliche Schäden werden somit deutlich reduziert", ist sich der Jagdwissenschaftler sicher.
Die ausgezeichneten Projekte in Österreich sind Teil er Dissertation am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU Wien: "Das Thema wurde vor Wolfgang Steiners Engagement kaum wissenschaftlich bearbeitet", so der Institutsleiter Univ. Prof. Dr. Klaus Hackländer, der die Dissertation betreut. "Gemeinsam mit Straßenbau, Jägerschaft, Behörden und Versicherungswirtschaft schafft Wolfgang Steiner mit seinen durch den Bundestierschutzpreis ausgezeichneten Forschungsarbeiten die Grundlage für Strategien, die die Zahl der angefahrenen oder getöteten Wildtiere deutlich verringern wird", ist Doktorvater Hackländer überzeug.
Der Bundestierschutzpreis wurde heuer zum zweiten Mal vergeben und ehrt Personen, die sich durch ihr großes Engagement zum Wohle der Tiere besonders verdient gemacht haben. Wolfgang Steiner setzte sich gegen 75 Mitbewerber durch, wurde von der Jury für die besten 14 Einreichungen nominiert und siegte schlussendlich im Bereich Wissenschaft und Forschung. PM/JMB

Link: Einen Filmbeitrag zu Wolfgang Steiners Forschungen finden Sie hier