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Jagdwilderei: Reh mit Kleinkaliber beschossen

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Montag, 17.08.2020 - 07:27
Rehdecke-Wald © Eva Grun
Die Waldarbeiter fanden eine Rehdecke mit Schusslöchern im Wald (Symbolbild).

Am vergangenen Donnerstag hat ein 32-jähriger Jäger aus Beckingen-Haustadt (Landkreis Merzig-Wadern, Saarland) Vorfälle von Jagdwilderei bei der Polizei gemeldet. Wie die Beamten mitteilen, wurde in dem Revier des Jagdausübungsberechtigten ein Stück Rehwild erlegt, das eine eitrige Wunde besaß.

In der alten Verletzung wurde ein Projektil eines Kleinkalibers gefunden. Vergangene Woche gab es einen weiteren ähnlichen Vorfall im Revier. Die Polizei hat Strafanzeige wegen des Verdachts auf Jagdwilderei und des Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz erstattet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wadern unter der Telefonnummer 06871-90010 entgegen.

Rehdecke mit Schusslöchern gefunden

Auch in Baden-Württemberg liegt der Verdacht von Wilderei vor. Waldarbeiter hatten am 4. August 2020 eine Rehdecke mit Ein- und Ausschuss sowie dem Haupt neben einem Waldweg auf der „Möhrenseite“ der Stadt Zell gefunden. Laut Polizei habe der Jagdpächter des betroffenen Reviers in der vergangenen Woche immer wieder Schüsse vernommen, die niemanden zugeordnet werden konnten.

Ebenfalls sollen vermehrt Lichter im Wald zusehen gewesen sein. Die Polizei Oberes Wiesental ermittelt nun wegen Jagdwilderei und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 07673-8890-0 entgegen. Ähnliche Vorfälle seien in der Region nicht bekannt, so der polizeiliche Pressesprecher gegenüber der Redaktion.


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