Home News Jagdverband wehrt sich gegen Berichterstattung der Bild-Zeitung

Jagdverband wehrt sich gegen Berichterstattung der Bild-Zeitung

Leopard-in-Wildbahn © photocech - stock.adobe.com
Unter anderem soll es in dem Gespräch um die Erlegung von Leoparden gegangen sein.

Mit einer reißerischen Überschrift „Die perverse Preisliste der Tierkiller“ machte die Bild-Zeitung in den vergangenen Tagen Stimmung gegen die Jagd. In dem Bericht, welcher sich ausschließlich auf die Halle 7 – Jagdreisen  der Jagd&Hund, bezieht, führten Bild-Reporter verdeckt Gespräche mit Jagdreise-Vermittlern.

Bild-Beitrag © Screenshot www.bild.de

Der Artikel erschien auch online.

Jäger behauptet, bewusst falsch zitiert worden zu sein

Dabei sollen Sätze gefallen sein wie „Du muss halt schießen und bezahlen. Wir fahren bei Leoparden auf 30 Metern ran, schießen dem Tier erst an die Beine, du kannst es dann erlegen.“ Gegen diese Aussage wehrt sich nun der beschuldigte Vermittler und Berufsjäger Johan Bezuidenhout. Wie der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung berichtet, habe der Journalist den Jäger bewusst falsch zitiert. Für den tatsächlichen Wortlaut des geführten Interviews gebe es Zeugen. Der Berufsjäger will tatsächlich dem Reporter auf Englisch erläutert haben, dass nach einem schlechten Schuss, beispielsweise auf den Vorderlauf, immer eine Nachsuche durchgeführt werde. Dies habe er dann näher erläutert.

DJV fordert Richtigstellung

Der Deutsche Jagdverband und der CIC Deutschland fordern die Bild-Zeitung auf, die Äusserungen des Jägers korrekt wiederzugeben. Solche Behauptungen würden ein schlechtes Licht auf die nachhaltige Jagd in Afrika werfen.


Kathrin Führes
geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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