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Jagdverbände bekriegen sich

Zeitungsausschnitt: Hier attackiert Hoffmann erstmals den VJS. Foto: Saarbrücker Zeitung © Saarbrücker Zeitung

Die Jäger des VJS befürchten aufgrund vermehrt auftretender Räude-Fälle einen neuen Seuchenzug. Sie riefen ihre Mitglieder auf, jeden Fall zu melden. Aus Tierschutzgründen (häufig erleiden erkrankte Füchse einen qualvollen Tod) sollten gerade jetzt während der Ranz vermehrt Füchse erlegt werden.
Der ÖJiS reagierte prompt. Manfred Hoffmann, Vorsitzender des ÖJiS, wiederholte auf Nachfrage der Redaktion seine Anschuldigungen: "Der VJS will die Bevölkerung für dumm verkaufen." "Reine Panikmache durch unqualifizierte Äußerungen und Forderungen", lautet der Vorwurf. In der Presseaussendung machte der VJS darauf aufmerksam, dass auch Hunde von Räudemilben befallen werden können. Hoffmann dazu: "Man will doch nur die Menschen aus dem Wald fernhalten." Nach Auffassung des ÖJiS besteht keine Gefahr für Haustiere. Außerdem sei es "die Aufgabe des Ministeriums Aufklärungsarbeit zu leisten, nicht die der Jägerschaft".
BS