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Jagdunfall: Treiber von Jäger angeschossen

Der Treiber wurde von dem Geschoss schwer am Arm verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus in Wien verlegt (Symbolbild).


Bei Altenmark a.d. Triesting (Bezirk Baden/ Österreich) kam es am 27. November zu einem folgenschweren Jagdunfall. Ein Eigenjagdbesitzer war zusammen mit seinem Angestellten, der als Treiber fungierte, auf der Jagd.

Der 60-jährige Schütze schoss dabei auf einen Rothirsch. Als dieser flüchtete, gab er einen weiteren Schuss in Richtung des Geweihten ab, der mittlerweile in ein Dickicht verschwunden war. Dabei traf er allerdings nicht den Hirsch, sondern den Treiber, dem das Geschoss den Ellenbogen zertrümmerte. Das gab die Landespolizeidirektion Niederösterreich gegenüber der Redaktion bekannt.

Treiber schnell medizinisch versorgt

Der Getroffene wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Trotz der schweren Verletzung spricht die Polizei von "Glück im Unglück", dass der Mann keine lebensbedrohlichen Verletzungen davontrug.

Die Waffe des Jägers wurde sichergestellt, ein Alkoholtest blieb negativ. Die Ordnungshüter erstatteten Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wiener-Neustadt. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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