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Jagdunfall: Jäger wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Die Einhaltung der Sicherheitsvorgaben ist oberstes Gebet bei Gesellschaftsjagden (Symbolbild). © Bergringfoto - stock.adobe.com

Die Einhaltung der Sicherheitsvorgaben ist oberstes Gebet bei Gesellschaftsjagden (Symbolbild).


Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) hat Anklage gegen den Jäger erhoben, der im November 2018 eine 86-jährige Frau tödlich getroffen hat. Dem Beschuldigten wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Auf einer Gesellschaftsjagd soll er mehrfach hangabwärts Richtung Wohnbebauung geschossen haben. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft verstieß er damit auch gegen die Anweisungen des Jagdleiters.

Der 60-Jährige gab laut Anklage mindestens sechs Schüsse durch blickdichtes Gebüsch auf Wild ab. Dabei ist eine Frau, die sich in ihrem Garten befand, von einem Geschoss getroffen worden und in der Folge zu Tode gekommen. 


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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