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Jagdunfall: Jäger schießt auf Spaziergänger

Hochsitz-bei-Dunkelheit © Marco - stock.adobe.com
Der Waidmann war vor Einbruch der Dämmerung im Wald auf Jagd, als es zu der folgenschweren Verwechslung kam.

In der Elsteraue (Saalekreis/ Sachsen-Anhalt) hat ein Jäger einen Spaziergänger mit Wild verwechselt und auf diesen geschossen. Wie eine Sprecherin der Polizei gegenübender Redaktion mitteilt, habe sich der Jagdunfall bereits Mitte Februar ereignet.

In den frühen Morgenstunden, noch vor der Dämmerung, war ein 21-jähriger Mann aus Leipzig als Spaziergänger im Wald unterwegs, in dem zeitgleich auch ein 68-Jähriger auf Jagd war, berichtet "mz-web.de". Der Waidmann habe offenbar gedacht, dass es sich bei dem Spaziergänger um Wild handelt und habe dann geschossen, wird ein Sprecher der Polizei zitiert. Erst nach dem Schuss sei dem Jäger der fatale Fehler aufgefallen. Der Spaziergänger wurde am Oberkörper getroffen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Verletzungen seien glücklicherweise nicht lebensbedrohlich, wie die Polizeisprecherin gegenüber der Redaktion berichtet. Gegen den Jäger werde derzeit wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, man schließe ein vorsätzliches Handeln nacht jetzigem Ermittlungsstand aus.


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